Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Neubau Feuerwehrgerätehaus Oberndorf;

BezeichnungInhalt
Sitzung:11.07.2017   MGR/008/2017 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 20, Nein: 1
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

 

Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Oberndorf liegt nun die endgültig ausgearbeitete Entwurfsfassung vor.

 

Die Planung wurde mit der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf, der Regierung von Niederbayern, Herrn Kreisbrandrat Nikolaus Höfler und dem Landratsamt Kelheim abgestimmt. Für das Feuerwehrgerätehaus werden von Seiten des Freistaates Bayern zwei Stellplätze mit jeweils 55.000,00 € (Zuschuss also insgesamt 110.000,00 €) gefördert.

 

Die Planung wird dem Gremium vom Architekturbüro Krautloher, Vilshofen, aufgezeigt und zusammen mit den Kosten erläutert:

 

  • Die Baukosten belaufen sich lt. Kostenschätzung auf ca. 924.491,96 € brutto.

 

  • Der Baukörper wird mit einem Satteldach und einer Dachneigung von ca. 25° errichtet.

 

  • Das Gebäude wird in zweigeschossiger Bauweise ohne Unterkellerung ausgeführt.

 

  • Die Gebäudestellung berücksichtigt die Problematik der Abstandsflächen.

 

  • Es werden zwei Stellplätze errichtet.

 

 

In der Diskussion wird Folgendes angesprochen:

 

  • Es wird angemerkt, dass die Finanzierung durch die Sanierung der Schulen und des Kurhauses schwierig werden wird.

 

  • Es werden Vergleiche mit Feuerwehrgerätehäusern im näheren Umkreis angestellt. Die anderen Gerätehäuser hätten nur einen Stellplatz und sind schon aus diesem Grunde nicht vergleichbar.

 

  • Die hohen Kosten sind zum großen Teil den zwei Stellplätzen geschuldet. Als Kostenvergleich sei hier das Feuerwehrgerätehaus Lengfeld heranzuziehen, da hier ebenfalls zwei Stellplätze geschaffen worden sind.

 

  • In der Finanzausschuss-Sitzung am 03.08.2017 soll die Finanzierung der anstehenden Projekte, wie das Feuerwehrgerätehaus Oberndorf, diskutiert werden.

 

  • Es soll eine Kostenreduzierung durch Eigenleistungen der Feuerwehr geprüft werden, wobei die Problematik der Gewährleistung beachtet werden muss.

 

  • Die Kosten wurden aufgrund der Verhältnisse im Jahr 2015 ermittelt. Die Baukosten müssten daher auf die aktuellen Verhältnisse angepasst werden.

 

  • In den Baukosten seien keine Ansätze für Bodenverbesserungen, Bodenuntersuchungen und die Erschließung enthalten. Man müsse daher -wie beim Feuerwehrgerätehaus Lengfeld- von Baukosten von ca. 1,3 Mio. € ausgehen.

 


Beschluss:

 

Der Marktgemeinderat billigt die vorgestellte Planung. Die Verwaltung wird beauftragt, die weiteren Schritte bis zur Genehmigungsplanung und Zuschussbeantragung in die Wege zu leiten bzw. durchzuführen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

21

Ja-Stimmen:

20

Nein-Stimmen:

1

 

 

Beschlussnummer:

683