Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Oberflächen- bzw. Regenwasserentsorgung im Bereich des Kinder- und Betreuungszentrums an der Drl-Franz-Schmitz-Straße

BezeichnungInhalt
Sitzung:27.06.2017   MGR/007/2017 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 19, Nein: 0
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

 

Derzeit wird das im Bereich der bestehenden Kinderkrippe „Turmwichtel“, des Kindergartens „St. Christophorus“, des Hortes, der beiden Schulen sowie der Jos-Manglkammer-Sporthalle anfallende Oberflächen- und Regenwasser im Mischwassersystem entsorgt. Dies sollte aus ökologischen und ökonomischen Gründen unbedingt überdacht werden.

 

Dem Gremium wird eine Überlegung einer sinnvollen Ableitung des Oberflächen- bzw. Regenwassers mit einer ersten Kostenschätzung aufgezeigt:

 

Die Gesamtkosten für den Bereich von der bestehenden Kinderkrippe bis zum Neubau der Kindertagesstätte liegen bei ca. 60.000,00 € brutto.

 

Kindergarten und Kinderkrippe entwässern derzeit komplett in den Mischwasserkanal. Auch die beiden Schulen entwässern neben dem Schmutzwasser auch das Regenwasser in den vorhandenen Mischwasserkanal.

 

So werden von den befestigten Flächen nicht unerhebliche Mengen Regenwasser zur Kläranlage geleitet. Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung der Kläranlage, während das Regenwasser auch über den Lugerbach in die Donau eingeleitet werden könnte.

 

In der Sofortmaßnahme sollen die Grundlagen für eine moderne Ableitung des Regenwassers gelegt werden.

 

Bei Umsetzung der Sanierung der Angrüner-Mittelschule und der Errichtung der Außenanlagen könnte das Regenwasser in einer eigenen Leitung dem Lugerbach zugeführt werden. Hierzu wird wohl ein Rückhaltebecken an der Südseite der Angrüner-Mittelschule notwendig werden.

 

 

In der Diskussion wird Folgendes ausgeführt:

 

  • Auf Nachfrage wird mitgeteilt, dass diese Maßnahme nicht von staatlicher Seite gefördert wird.

 

  • Zisternen für die einzelnen Gebäude könnten den gleichen Zweck erfüllen. Dem wird entgegnet, dass bei den derzeit laufenden Baumaßnahmen wasserundurchlässiger Boden festgestellt worden ist und somit eine Versickerung nicht möglich ist.

 

  • Die Errichtung eines Stauraumkanals anstatt des Rückhaltebeckens wird angeregt. Hierzu wird ausgeführt, dass dies im Zuge der Detailplanung überprüft werden müsse.

 

  • Die Aufnahmekapazität des Lugerbaches müsse in diesem Zusammenhang überprüft werden. Dazu wird ausgeführt, dass für eine Einleitung in den Lugerbach eine wasserrechtliche Erlaubnis notwendig ist und diese dann Berechnungen zur Aufnahmekapazität des Lugerbaches enthalten wird.

 


Beschluss:

 

Der Marktgemeinderat beschließt, die Sofortmaßnahmen wie aufgezeigt im Bereich der Kindertagesstätten im Rahmen eines Nachtrages zu beauftragen. Das Ing.-Büro Wutz, Painten, wird beauftragt, die weitere Planung für das Gesamtkonzept zu erstellen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

19

Ja-Stimmen:

19

Nein-Stimmen:

0

 

 

Beschlussnummer:

674