Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Situation Tunnel Bad Abbach; hier: Vorstellung der Risikoanalyse durch das Büro ILF Beratende Ingenieure GmbH, München

BezeichnungInhalt
Sitzung:31.05.2016   MGR/006/2016 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 21, Nein: 0
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

 

Mit Beschluss Nr. 90 vom 29.07.2014 wurde des Ingenieurbüro ILF Beratende Ingenieure ZT Gesellschaft mbH, Rum bei Innsbruck, Österreich, mit der Erstellung der Risikoanalyse für den Tunnel Bad Abbach beauftragt.

 

Die Ausarbeitung der Risikoanalyse ist mittlerweile erfolgt und wurde auch dem Staatlichen Bauamt Landshut zur Prüfung vorgelegt.

 

Von Seiten des Staatlichen Bauamts als zuständige Förderstelle besteht mit der Risikoanalyse Einverständnis.

 

Eine grobe Kostenschätzung für die Tunnelnachrüstung Bad Abbach liegt bei ca.

1,3 Mio. € netto. Von Seiten der Regierung von Niederbayern wurde eine Förderung bis zu 70 % der anrechenbaren Kosten in Aussicht gestellt.

 

Herr Harald Kammerer vom Ingenieurbüro ILF stellt dem Gremium die Einstufung der tatsächlichen Gefährdungen und die daraus resultierenden Maßnahmen der Sanierung vor:

 

  • Die Risikoanalyse lehnt sich an die EU-Richtlinie und die Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT 2006) an. Abweichungen von der RABT sind erlaubt, jedoch muss unter Anwendung kompensatorischer Maßnahmen das Sicherheitsniveau der RABT eingehalten werden.

 

  • Die Sanierungskosten belaufen sich auf ca. 1,3 Mio. € netto. Hier sind ca. 689.000,00 € netto betrieblich notwendig und ca. 625.000,00 € netto technisch sinnvoll. Diese Kosten teilen sich wie folgt auf:

 

 

 

In der Diskussion werden folgende Felder angesprochen:

 

  • Die Löschwasserversorgung kann mit einer „Trockenleitung“, die im Bedarfsfall gefüllt wird, oder mit einer „Nassleitung“, aus der sofort Wasser entnommen werden kann, gelöst werden.

 

  • Unter Umständen könne die Beschaffung eines Schlauchwagens (z.B. SL 2000) notwendig werden.

 

  • Ein Einsatz unter Atemschutz könne derzeit nur mit Unterstützung weiterer Feuerwehren durchgeführt werden, da lediglich vier Pressluftatmer vorhanden seien.

 

  • Die Rauchgasentwicklung wird diskutiert. Es wurden hier Simulationen berechnet, die zum Ergebnis hatten, dass entsprechende Einrichtungen (Großraumlüfter) nicht erforderlich seien.

 


Beschluss:

 

Der Marktgemeinderat nimmt die Risikoanalyse zur Kenntnis.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

20

Ja-Stimmen:

20

Nein-Stimmen:

0

 

 

Beschlussnummer:

459

 

Frau Marktgemeinderätin Hildegard Bartl sowie die Herren Marktgemeinderäte Josef Hofmeister und Erich Wagner sind zum Zeitpunkt der Beschlussfassung nicht im Sitzungssaal.