Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Errichtung eines Wertstoffzentrums im Bereich des Tunnelparkplatzes,

BezeichnungInhalt
Sitzung:25.02.2014   MGR/002/2014 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 22, Nein: 1
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

 

Mit Beschluss Nr. 959 vom 29.10.2013 hat das Gremium beschlossen, dass ein Wertstoffzentrum auf dem Gelände des Tunnelparkplatzes auf dem Grundstück Fl.-Nr. 1078 der Gemarkung Bad Abbach errichtet werden soll.

 

Der Markt Bad Abbach hat im Jahr 1995 für diesen Bereich eine Förderung nach dem Finanzausgleichsgesetz in Höhe von 62.203,77 € erhalten. Es ist zu erwarten, dass der Markt Bad Abbach diesen Zuschuss anteilig zurückzahlen muss. Bei einer Bindungswirkung von 25 Jahren ist von einer anteiligen Rückzahlung in Höhe von ca. 15.000,00 € auszugehen.

 

Auf die Besichtigung der Wertstoffzentren in Abensberg-Arnhofen und Kelheim am 21.02.2014 durch den Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss wird hingewiesen.

 

Herr Christoph Wutz vom Ing.-Büro Wutz, Painten, stellt dem Gremium den ersten Entwurf der Planung vor, wobei 3 Vorschläge ausgearbeitet wurden.

 

Vorschlag 1

 

Errichtung einer freitragenden überdachten Grüngutfläche von ca. 400 m². Beim Schreddern des Grüngutes ist der Lärmpegel dadurch niedrig. Die Sickersäfte werden in einer Zisterne aufgefangen. Die Anlieferung kann sehr flexibel gestaltet werden.

Die Kosten würden ca. 520.000 € brutto inkl. der Entwässerung und Überdachung von 250.000 € betragen.

 

Die billigere Version mit Stützen kam zur Diskussion.

Hier gab man zu bedenken, dass die Fahrkünste von so manchem Pkw-Lenker, besonders wenn ein Hänger mit im Spiel ist, sehr mangelhaft seien.

 

Folgende Probleme wurden erläutert:

 

-       Entwässerung der Grüngutlagerfläche schwierig

-       Überdachung notwendig

-       Zisterne für Sickerwasser der Grüngutlagerfläche notwendig

 

 

Vorschläge 2 und 3

 

Die Vorschläge 2 und 3 beinhalten Auffahrrampen mit Schüttungsmöglichkeiten in verschiedene Container. Die Rampenhöhe beträgt 1,6 m bei einer Länge von 90 m. Die schräg stehenden Behälter werden von oben befüllt. Die Fahrordnung wird durch Fahrbahnmarkierungen geregelt. Hier müssen die Pkw-Lenker die Schüttungen rückwärts anfahren. Die aufnehmenden Container stehen gemischt (z.B. Grüngut, Bau- und Holzschutt) nebeneinander in einer Linie.

 

Bei Variante 3 stehen die Container nur enger zusammen und beginnen schon im Kurvenbereich.

 

Die Kosten würden bei beiden Vorschlägen ca. 440.000 € brutto betragen.

 

Das bestehende Pflaster soll ausgebaut und die Fläche asphaltiert werden.

 

 

Aus dem Gremium werden folgende Punkte angesprochen:

 

  • Der Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss war von der Besichtigung der beiden Wertstoffzentren Arnhofen und Kelheim sehr begeistert.

 

·           Es wird der Vorschlag 2 mit der Containerlösung favorisiert.

 

·           Verschiedene Aufstellmöglichkeiten der Container wurden angesprochen.

 

·           Es sollen möglichst viele Bäume erhalten bleiben.

 

 

Aufgrund der langen Diskussion stellt MGR Konrad Obermüller den Antrag auf Diskussionsende.

 

 

Beschluss:

 

Der Marktgemeinderat beschließt, die Diskussion zu beenden.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

22

Ja-Stimmen:

21

Nein-Stimmen:

1

 

 

Beschlussnummer:

1023

 

 


Beschluss:

 

Der Marktgemeinderat hat die drei Planungsentwürfe zur Kenntnis genommen und beschließt, die Containerlösung durchzuführen.

Das Ing.-Büro Wutz wird beauftragt, die aufgeworfenen Anregungen in die Planung zu integrieren. 

 


Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

23

Ja-Stimmen:

22

Nein-Stimmen:

1

 

 

Beschlussnummer:

1024