Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Weiterführung des Geh- und Radweges zum Frauenbründl

BezeichnungInhalt
Sitzung:26.11.2013   MGR/010/2013 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 22, Nein: 0
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

 

Hinsichtlich der Weiterführung des Geh- und Radweges zum Frauenbründl wurde vom Gremium mit Beschluss Nr. 544 vom 29.03.2011 entschieden, im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2012 die finanzielle Realisierbarkeit zu prüfen.

 

Im Haushaltsplan 2013 wurde für eine „Grundlagenermittlung“ ein Betrag in Höhe von 5.000,00 € festgelegt.

 

Herr Christoph Wutz vom Ing.-Büro Wutz, Painten, erläutert dem Gremium den entsprechenden Sachstand, der zwei Varianten zur Grundlage hat. Für beide Varianten gilt dabei, dass

 

  • die bestehenden Böschungen und Ranken nicht berührt werden,
  • die Breite des Geh- und Radweges 2,50 m beträgt,
  • der Sicherheitsabstand zur Gemeindeverbindungsstraße mit 1,50 m eingehalten wird,
  • der Geh- und Radweg beidseitig Bankette mit jeweils 0,50 m erhalten wird,
  • der Aufbau nach den anerkannten Regeln der Technik mit einer Frostschutzschicht von 0,20 m, einer Schottertragschicht von 0,15 m und einer Asphaltdeckschicht von 0,10 m erfolgt.

 

 

Variante „West“:

 

  • Der Anteil des notwendigen Grunderwerbs liegt bei ca. 3.500 m².

 

  • Die Baukosten ohne Grunderwerb liegen bei ca. 190.000,00 €.

 

  • Der Weg liegt zum überwiegenden Teil über dem Straßenniveau der Gemeindeverbindungsstraße.

 

  • Die Querung der Gemeindeverbindungsstraße würde direkt auf Höhe des derzeitigen Ausbauendes erfolgen. Die Querung an dieser Stelle ist sehr übersichtlich, da ein weiter Einsichtsbereich für den Fußgänger bzw. Radfahrer sowie für den motorisierten Verkehrsteilnehmer bestehe.

 

 

Variante „Ost“:

 

  • Der Anteil des notwendigen Grunderwerbs liegt bei ca. 3.000 m².

 

  • Die Baukosten ohne Grunderwerb liegen bei ca. 200.000,00 €

 

  • Der Weg liegt zum überwiegenden Teil unter dem Straßenniveau der Gemeindeverbindungsstraße.

 

  • Die Querung der Gemeindeverbindungsstraße würde auf Höhe des Frauenbründls erfolgen. Die Querung ist an dieser Stelle zwar verkehrssicher, der Einsichtsbereich für den Fußgänger bzw. Radfahrer ist jedoch wesentlich geringer als bei Variante „West“.

 

 

In der Diskussion werden folgende Fragen erörtert:

 

  • Eine Verringerung der Wegbreite auf 2,00 m sei sinnvoll. Dadurch könne auch verhindert werden, dass der Weg durch landwirtschaftliche Fahrzeuge genutzt werde.

    Hier stehe jedoch entgegen, dass die Normbreite für Fuß- und Radwege im Außenbereich bei 2,50 m liege und Zuwendungen nur für Fuß- und Radwege gewährt werden, die nach den anerkannten Regeln der Technik errichtet werden. Durch eine entsprechende Beschilderung kann die Benutzung des Weges durch landwirtschaftliche Fahrzeuge untersagt werden.

  • Mit der katholischen Kirche könnten wegen einer Kostenbeteiligung Gespräche geführt werden.

  • Die Querung der Gemeindeverbindungsstraße könne auch auf Höhe der Abzweigung Wiesenweg nach Peising erfolgen.

    Von Seiten des Ing.-Büros Wutz wird dazu entgegnet, dass sich hier die Problematik der notwendigen Sicherheitsabstände ergebe und dies erst noch eingehend geprüft werden müsse.

  • Es solle eine Umsetzung in Bauabschnitten geprüft werden, um die Maßnahme auf zwei Jahre verteilen und somit leichter finanzieren zu können.

    Eine Umsetzung in Bauabschnitten sei grundsätzlich möglich. Für die Erlangung von Zuwendungen müsste ein Gesamtkonzept erstellt werden, in dem die Umsetzung in sinnvollen Bauabschnitten berücksichtigt werden könne.

  • Die Bepflanzung entlang des Geh- und Radweges solle in einem reduzierten Umfang vorgenommen werden, um spätere Schäden am Weg durch Wurzelwerk von vorne herein zu vermeiden.
    Falls Ausgleichsflächen für die Maßnahme erforderlich sein sollten, könnten diese  dem Ökokonto des Marktes Bad Abbach entnommen werden.

  • Auf Nachfrage wird mitgeteilt, dass die bestehenden Feldzufahrten in die Planung aufgenommen worden sind und erhalten bleiben.

 


Beschluss:

 

Der Marktgemeinderat nimmt die aufgezeigte „Grundlagenermittlung“ bzw. Vorplanung zur Kenntnis. Die Variante „West“ ist dabei zu favorisieren. Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeiten bezüglich des notwendigen Grunderwerbes und evtl. Zuwendungen zu eruieren.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

22

Ja-Stimmen:

22

Nein-Stimmen:

0

 

 

Beschlussnummer:

983