Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses in Lengfeld,

BezeichnungInhalt
Sitzung:30.07.2013   MGR/007/2013 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 19, Nein: 0
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

 

Der Markt Bad Abbach hat in Lengfeld für die Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses das Grundstück Fl.-Nr. 372, Gemarkung Lengfeld, mit einer Fläche von 2.517 m² erworben.

 

Herr Heinz Trummer vom Ing.-Büro Trummer ·Terraplan, Neutraubling, und Herr Manfred Stockinger vom Arch.-Büro Konzept a+, Regensburg, stellen dem Gremium den mit der Freiwilligen Feuerwehr Lengfeld abgestimmten Vorentwurf des Feuerwehrgerätehauses vor.

 

Grundlage der Planung sei die DIN 14092. Es ergibt sich so bei 40 Aktiven und zwei Fahrzeugen ein Raumbedarf von 500 m², der sich je weiteren Aktiven um 2,5 m² erhöht.

 

Die Baukosten betragen mit Keller ca. 1.000.000,00 € brutto und ohne Unterkellerung und Reduzierung der Flächen ca. 800.000,00 € brutto, jeweils mit Baunebenkosten.

 

In der Diskussion werden folgende Fragen erörtert:

 

  • Die Regierung von Niederbayern wird den Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit einem Festzuschuss fördern, der je Stellplatz auf 46.500,00 € festgelegt ist, bei zwei Stellplätzen also 93.000,00 €. Die restlichen Investitionskosten müssen vom Markt Bad Abbach getragen werden.

  • Die vorhandenen Fahrzeuge und Anhänger können untergebracht werden; die Planung wurde in mehreren Zusammenkünften mit der Freiwilligen Feuerwehr Lengfeld abgestimmt.

  • Auf Nachfrage wird mitgeteilt, dass die Zahl der Aktiven in der Feuerwehr Lengfeld sehr konstant sei.

  • Die Gespräche mit der Regierung von Niederbayern und mit dem Kreisbrandrat werden nach der Vorstellung des Vorentwurfes im Marktgemeinderat geführt. Dem Kreisbrandrat wurde der Vorentwurf bereits vorgelegt.

  • Die großzügige Gestaltung des Gebäudes wird kritisiert. Die Baukosten mit 1.000.000,00 € seien zu hoch. Die Größe des Gebäudes, die Baukosten und auch die in der Folge auf den Markt Bad Abbach zukommenden Unterhaltskosten müssen genau bedacht werden.

  • Die vom Planungsbüro angedachte sporadische anderweitige Nutzung des Gebäudes für Feierlichkeiten sei kritisch zu sehen, da Mehrfachnutzungen in der Praxis oft nicht umsetzbar sind.

 

  • Eine Realisierung des Gebäudes in Holzbauweise würde Mehrkosten in Höhe von ca. 25 % bedeuten.

  • Aus dem Gremium wird eine Kostendeckelung vorgeschlagen. Weiterhin wird angeregt, auf die Unterkellerung des Gebäudes zu verzichten. Dabei ist auch die Reduzierung der Gesamtnutzfläche zu prüfen.

    Die Behandlung der Thematik in einer Fraktionssprechersitzung wird angeregt.

 


Beschluss:

 

Der Marktgemeinderat nimmt den Vorentwurf zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, das Vorhaben mit den Fachstellen abzustimmen. Das Ergebnis ist dem Gremium zur weiteren Beratung vorzulegen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

19

Ja-Stimmen:

19

Nein-Stimmen:

0

 

 

Beschlussnummer:

921