Tagesordnungspunkt

TOP Ö 1: Wiederbelebung der Agenda 21 - Weitere Vorgehensweise

BezeichnungInhalt
Sitzung:26.07.2011   MGR/007/2011 
Beschluss:geändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 18, Nein: 2
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

 

Am 18.11.2010 wurde eine Veranstaltung zur Wiederbelebung der Agenda 21 durchgeführt. Vom Landratsamt Kelheim und der Schule für Dorf- und Landentwicklung wurde dabei über die Ziele der Agenda 21 und den organisatorischen Aufbau informiert.

 

Für die Agenda 21 ist es nach Auffassung der Fachstellen unbedingt notwendig, dass sich Bürgerinnen und Bürger als „Moderatoren“ zur Verfügung stellen.

 

Am 25.01.2011 wurde der Marktgemeinderat darüber informiert, dass Gespräche mit Frau Wagner und Herrn Heller wegen der Übernahme der Moderation für die Agenda 21 geführt werden.

 

Beide Personen haben mittlerweile von der Übernahme dieser Tätigkeit Abstand genommen.

 

In der Zwischenzeit hat sich Herr Reinhard Baumeister dazu bereit erklärt, die Moderation der lokalen Agenda 21 zu übernehmen.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass durch den Prozess für die Erstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) unter Einbindung von verschiedenen Interessengruppen (Tourismus, Soziales …) viele Punkte einer Agenda-Arbeit bereits mit bearbeitet wurden. Die Ergebnisse bzw. Handlungsfelder des ISEK sind auch nach Auffassung der Schule für Dorf- und Landentwicklung Grundlagen für den Tätigkeitsbereich der Agenda 21.

 

Falls der Marktgemeinderat beschließen sollte, die lokale Agenda 21 wieder zu beleben, wären folgende Schritte anzudenken:

 

  • Übernahme der Kosten für ein dreitägiges Seminar „Moderation in der Dorf- und Landentwicklung“ (Kosten pro Person ca. 300,00 €).

  • Veranstaltung einer Zukunftswerkstatt, ggf. unter Einschaltung einer extern beauftragten Moderation durch die Schule der Dorf- und Landentwicklung.

 

In der Diskussion wurden folgende Punkte angesprochen:

 

  • Für die Übernahme der Tätigkeit als Agenda-Moderator wurden von Seiten des Referenten für Agenda-Fragen viele Gespräche geführt. Leider hatten diese keinen Erfolg.

  • Es wird kritisch hinterfragt, ob sich für einen Agenda – Prozess in Bad Abbach überhaupt genügend Interessierte finden.

  • Auf Anfrage wird mitgeteilt, dass als Ansprechpartner für die Agenda 21 der Geschäftsleiter, Herr Georg Brunner, fungiert, der die jeweiligen Sachbearbeiter hinzuziehen würde.

    Für eine Agenda 21 sollten der Referent für Agenda-Fragen, Herr Marktgemeinderat Seidl-Schulz, Herr Reinhard Baumeister und Geschäftsleiter Brunner zusammenarbeiten.

  • Die Ideen der Agenda 21 könnten für die Arbeit des Marktgemeinderates durchaus positiv sein, da die Anregungen aus der Bevölkerung kommen.
    Dazu ist es jedoch zwingend notwendig, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen der Agenda 21 und dem Markt Bad Abbach gepflegt wird.

  • Unerlässlich ist jedoch die Beachtung der materiellen und formellen Regeln für die Agenda-Arbeit, die beim vorgeschlagenen Seminar nähergebracht werden sollen. Dabei ist die Teilnehmerzahl nicht auf eine Person begrenzt, sondern kann auch -je nach interessiertem Personenkreis- sinnvoll erweitert werden.


Beschluss:

 

Der Marktgemeinderat beschließt, dass Herrn Reinhard Baumeister der Besuch des vorgeschlagenen Seminars auf Kosten des Marktes Bad Abbach ermöglicht wird.

 

In einer der nächsten Sitzungen sollen der Referent für Agenda-Fragen, Herr Marktgemeinderat Seidl-Schulz, Herr Reinhard Baumeister und Geschäftsleiter  Brunner die Grundzüge der Agenda-Arbeit vorstellen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

20

Ja-Stimmen:

18

Nein-Stimmen:

2

 

 

Beschlussnummer:

592

 

Der anwesende Herr Reinhard Baumeister gibt mit einem Zwischenruf zur Kenntnis, dass er unter diesen Voraussetzungen nicht zur Übernahme der Moderation der Agenda 21 bereit sei.