Tagesordnungspunkt

TOP Ö 1: Städtebauförderungsprogramm "Stadtumbau - West", hier: Vorstellung der Entwurfsplanung zum Abbruch der ehemaligen BRK-Gebäude

BezeichnungInhalt
Sitzung:28.09.2010   MGR/008/2010 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 17, Nein: 5
DokumenttypBezeichnungAktionen

Sachverhalt:

 

Der Marktgemeinderat hat am 27.07.2010 mit Beschluss Nr. 457 beschlossen, dass der Auftrag für die Planung des Abbruches der BRK-Gebäude an das Büro Dr. Blasy – Dr. Øverland vergeben wird.

 

Das Büro hat inzwischen die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung für den Abbruch fertiggestellt. Bürgermeister Wachs begrüßt hierzu Herrn Dipl.-Ing. Christoph Heininger, der dem Gremium die Planung im Detail wie folgt erläutert:

 

Ablauf der gesamten Arbeiten:

 

  • Entrümpelung der Gebäude (z.B. Mobiliar etc.),
  • Ausbau der Haustechnik,
  • Ausbau gesondert zu entsorgender Materialien (z. B. Asbestzement, Gussasphalt, Dämmstoffe, Teerkork),
  • Abbruch mit schwerem Gerät,
  • Verfüllung der Gruben von Kellern und Fundamenten.

 

In der Bauphase 1 werden folgende Arbeiten durchgeführt:

 

         Abbruch der Freiflächen und Leitungen im südlichen Bereich des Grundstückes,

         Abbruch des Hallenbades und der Physiotherapie,

         Verfüllung der Baugruben.

 

In der Bauphase 2 erfolgen folgende Arbeiten:

 

         Anlage einer provisorischen Zufahrtstraße,

         Abbruch der restlichen Gebäude,

         Verfüllung der Baugruben, Herstellung Planum.

 

Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich lt. Kostenberechnung inkl. Nebenkosten auf ca. 1.310.190,00 €

 

Auf Nachfrage wird dem Marktgemeinderat vom Ing.-Büro mitgeteilt, dass

 

  • sich die Bauzeit auf ca. drei bis vier Monate erstrecken wird,
  • die Kosten der Wiederherstellung der Straßenbeläge in der Kochstraße mit eingerechnet sind,
  • der Abtransport des Materials ausschließlich über die Kaiser-Karl V.-Allee erfolgen wird,
  • das Abbruchmaterial wegen des Lärms und der Staubentwicklung nicht an Ort und Stelle geschreddert werden kann (die Erstellung von Lärm- und Staubschutzeinrichtungen vor Ort ist sehr kostenintensiv),
  • die Staubentwicklung durch Befeuchten verhindert wird,
  • das Auffüllen der Keller mit unbelastetem Material auf Grund der durchaus vertretbaren Menge den Kostenrahmen einhält.

 

Hinsichtlich der Bezuschussung durch die Regierung von Niederbayern wird informiert, dass auch eine evtl. „Zwischennutzung“ des Geländes im Rahmen der Städtebauförderung bezuschusst werden würde.

 

Gespräche mit potentiellen Investoren (Fa. Urban & Kemmler etc.) laufen derzeit. Die Regierung von Niederbayern weist jedoch darauf hin, dass man sich durch die Wünsche von Investoren ein zukünftiges, schlüssiges Gesamtkonzept nicht „verbauen“ sollte.

 


Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, auf Basis der vorgelegten Entwurfsplanung bei der Regierung von Niederbayern einen Antrag auf Zuwendungen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau-West“ zu stellen und die entsprechenden Arbeiten auszuschreiben.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Anwesend:

22

Ja-Stimmen:

17

Nein-Stimmen:

5

 

 

Beschlussnummer:

466